Freiheitsdressur

News

 

Unser nächster Wettbewerb findet am 15. September 2019 in Kleindöttingen (AG) statt.
Infos und Online-Anmeldung unter Agenda 

 

Unser erster Freiheitsdressur-Workshop vom 29.-30. Juni 2019 war ein voller Erfolg!
Bericht in der Pferdewoche 03.07.2019

 

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Anmeldeformular

 

Neu werden am Wettbewerb 4 Disziplinen angeboten 

  • Disziplin Führen und Longieren auf kurze Distanz
  • Disziplin Longieren und freies Longieren in der Manege
  • Disziplin Reiten mit Halsring / Reiten frei
  • Disziplin Show

In den ersten drei Disziplinen kann in 3 Kategorien gestartet werden: Kategorie 1 (leicht), Kategorie 2 (mittel) und Kategorie 3 (schwer).

Informationen zu den einzelnen Disziplinen, deren Ablauf und Anforderungen findet ihr unter:

Reglement Juli 2019

 

Unsere nächsten Anlässe

15. September 2019 Freiheitsdressur-Wettbewerb in Kleindöttingen (AG)

12. November 2019 Freiheitsdressur-Wettbewerb in Seon (AG)

Informationen zu den einzelnen Anlässen siehe Agenda

 

Freiheitsdressur

Unter Freiheitsdressur verstand man ursprünglich die Präsentation von Zirkusnummern mit einem oder mehreren Pferden (oder auch anderen Tieren), die sich ohne Longen- oder Zügelverbindung zum Menschen frei in der Manege bewegten. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten unter diversen Einflüssen weiterentwickelt und findet längst nicht mehr ausschliesslich in der Manege statt.

Unsere Vorstellung von Freiheitsdressur zeigt den momentanen Stand der Ausbildung und Persönlichkeit von Mensch und Pferd (selbstredend auch Pony, Maultier oder Esel). Die Beziehung und Verbindung sollen vertieft werden und Ausdruckskraft entwickeln.
Die Freiheitsdressur baut auf einem System der Kommunikation auf, welches für das Pferd einfach verständlich sein soll und die seine Gymnastizierung beinhaltet. Es braucht also gewissermassen Kopf, Herz und Hand! Nennt man es nun Liebe zu den Pferden oder Pferdeverrücktheit – jedenfalls ist Engagement und Begeisterung für den langen gemeinsamen Weg nötig. Mindestens ebenso wichtig ist beständiges Lernen über das Verhalten und die Biomechanik der Pferde, sich klar und systematisch mit dem Pferd zu verständigen und dabei immer selbstkritisch und offen zu bleiben. Und zu guter Letzt braucht es viel Übung, gewandt mit den Hilfsmitteln umzugehen und im richtigen Moment das Richtige zu tun – damit das Pferd versteht.

Der Weg ist individuell, unterliegt aber auch gewissen Grundregeln, die sich an einem ethischen Verständnis der Bedürfnisse der Pferde, ihrem Verhalten und ihrer Biomechanik orientieren. Bei der Umsetzung besteht Spielraum, welcher jeder Trainer oder Coach nach persönlichem Wissen – basierend auf seiner Erfahrung und seinem Können – mit Kreativität gestaltet. Wir interessieren uns für diesen gemeinsamen Weg von Mensch und Pferd, den wir sowohl logisch herleitend als auch intuitiv beschreiten.

Die Basis ist ein Kommunikationssystem, welches einen für beide Seiten sicheren und angenehmen Umgang und eine gymnastizierende Ausbildung ermöglicht. Die Art und Weise, wie eine solche Freiheitsdressur erarbeitet und präsentiert wird, kann aber sehr unterschiedlich sein